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Am 31. Januar schließt die „Oase“ nach über fünfundzwanzig Jahren ihre Pforten für die offene Jugendarbeit. Der Träger des Woltersdorfer Jugendclubs hatte im vergangenen Jahr bekanntgegeben, dass er sich zu Beginn dieses Jahres auflösen wolle.

Lange war die Zukunft der Jugendarbeit in Woltersdorf ungewiss, doch aufgrund des Engagements unseres Bürgermeisters und mehrerer Gemeindevertreter:innen konnte eine Lösung gefunden werden. Der Landkreis Oder-Spree fördert Angebote für Kinder im Grundschulalter und deren Eltern in Form von einem Zuschuss zu Personalkosten. Die Gemeinde Woltersdorf hatte sich entschlossen, eine solche Stelle für die Grundschulen und Horteinrichtungen in Woltersdorf zu schaffen.
Auf Empfehlung der Gemeindevertretung wurde die Trägerschaft durch das Jugendamt des Landkreises an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) vergeben. Das DRK hatte sich im Vorfeld bereiterklärt, in Zukunft auch die Jugendsozialarbeit im Ort zu übernehmen. Die SPD Woltersdorf freut sich, dass Veronika Schulz, die im Januar 2022 die Stelle der Jugendsozialarbeiterin übernahm, ihre Tätigkeit beim neuen Träger fortsetzen kann.
Die Förderung junger Menschen hat für uns oberste Priorität und von engagierten Fachkräften wie Frau Schulz profitieren die jungen Menschen in unserem Ort besonders.
Wir bedanken uns beim EC-Jugendarbeit Woltersdorf e.V. für das Engagement in den letzten Jahrzehnten. Dieses hat unsere Gemeinde nachhaltig geprägt und wird eine Lücke hinterlassen. Ein großes Dankeschön gebührt außerdem Veronika Schulz, die tagtäglich mit Leidenschaft und Herzblut ihrer Arbeit nachgeht und haupt- sowie ehrenamtlich unseren Ort gestaltet.
Die Mitglieder der SPD-Unterbezirke Oder-Spree und Frankfurt (Oder) wählten Mathias Papendieck, Bundestagsabgeordneter und langjähriger Kommunalpolitiker, am 18. Oktober in ihrer Wahlkreiskonferenz erneut zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 63.

Eine große Mehrheit der anwesenden Sozialdemokrat:innen sprach dem 42-Jährigen im Bürgerhaus Hangelsberg ihr Vertrauen aus. Mathias Papendieck ist ausgebildeter Einzelhandelskaufmann und studierter Wirtschaftsinformatiker und sitzt seit 2021 für den Landkreis Oder-Spree und die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) im Deutschen Bundestag.
Mehr über Mathias Papendieck, seine Themen und Ziele lest ihr auf seiner Website. Die SPD Woltersdorf gratuliert ihm recht herzlich zu seiner Nominierung und freut sich auf einen guten Wahlkampf.
Die Woltersdorfer Gemeindevertretung konstituierte sich am vergangenen Donnerstag. Die Gemeindevertreter*innen der SPD bilden gemeinsam mit Jan Manshardt (B‘90/Grüne) die Fraktion „SPD-B 90/Grüne“.

Monika Kilian übernimmt erneut für unsere Fraktion den Vorsitz des Ausschusses für Ortsentwicklung. Jan Manshardt wird in dieser Legislaturperiode den Bauausschuss leiten und Sebastian Meskes wird als 1. stellvertretender Vorsitzender der Gemeindevertretung seine Expertise einbringen können.
Unsere Fraktionsmitglieder:
Elske Hildebrandt – Sozialausschuss
Jan Manshardt – stv. Fraktionsvorsitzender, Bauausschuss (Vorsitz), Hauptausschuss
Julia Schlüter – Finanzausschuss
Lennox Doernbrack – Bauausschuss
Monika Kilian – Ortsentwicklungsausschuss (Vorsitz)
Sebastian Meskes – Fraktionsvorsitzender, Hauptausschuss, Ortsentwicklungsausschuss
Als sachkundige Einwohner*innen werden uns in den kommenden fünf Jahren Grit Doernbrack, Sybill Radig, Mario Helbig und Gabriela Stein unterstützen.
Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen.
Auf der Mitgliederversammlung des Woltersdorfer SPD-Ortsvereins am 11. Juli wählten dessen Mitglieder einen neuen Vorstand. Der neue Vorstand ist paritätisch besetzt, jung und motiviert.

Sarah Neumeyer und Elske Hildebrandt wurden als Doppelspitze wiedergewählt und setzen ihre erfolgreiche Arbeit fort. Lennox Doernbrack ist neu im Vorstand und arbeitet in diesem als stellvertretender Vorsitzender mit. Im Amt bestätigt wurden Walter Teufel als Schatzmeister und Sybill Radig als Beisitzerin. Ebenfalls neu im Vorstand ist Sebastian Meskes, der als Schriftführer fungieren wird.
Die Mitgliederversammlung wurde von Maria Kampermann, der Vorsitzenden der Schöneicher SPD, geleitet. Mathias Papendieck, Vorsitzender der SPD Oder-Spree und Bundestagsabgeordneter, nahm ebenfalls an der Sitzung teil.
Der Vorstand freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und bedankt sich für das ausgesprochene Vertrauen.
Wir, die SPD Woltersdorf, haben uns in unserem Wahlprogramm und in unserem Flyer zur Einführung und Stärkung von Blühstreifen bekannt.

Dabei haben wir von „Zusammenarbeit mit der Initiative Blühendes Woltersdorf“ gesprochen. Wir möchten hiermit klarstellen, dass damit eine Unterstützung von deren Zielen gemeint ist, um in Woltersdorf Artenvielfalt und Insektenschutz zu stärken. Es gibt keinerlei institutionelle parteipolitische Zusammenarbeit. Für die ungünstige und missverständliche Formulierung im Flyer bitten wir um Entschuldigung.
„Blühendes Woltersdorf“ ist unabhängig und parteiübergreifend – und das ist gut so.
Über 350 Menschen sind am Sonntag Nachmittag auf den Marktplatz gekommen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen für Demokratie und Vielfalt im Ort, in der Region, im Land. Durch die Initiative des Jugendbeirates und mit Unterstützung des SPD-Ortsvereins wurde die Versammlung möglich.

Es war eine breite Mischung der Zivilgesellschaft über Meinungs- und Parteigrenzen hinweg. Vereine, Initiativen, Gewerbetreibende, Mitglieder der Gemeindevertretung, Familien. Jung und Alt. Das spiegelte sich auch in den eindrücklichen Reden wider.
Lennox Doernbrack, 17 Jahre alt und Mitglied des Jugendbeirates betonte, wie wichtig Mitbestimmung ist und appellierte an die Jugendlichen, sich einzubringen.
Jörg Hildebrandt, 84 Jahre, mahnte, dass es schon nicht mehr darum geht, den Anfängen zu wehren, sondern wir jetzt aktiv sein müssen gegen Rechtsextremismus, um ein bitteres Ende zu verhindern.
Eindrucksvoll auch die Rede von Yuliia Khychlenko, in der sie den Kampf der Ukraine um Demokratie und Freiheit schilderte und den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft unserer solidarischen Gesellschaft in den Vordergrund stellte.
Für Bürgermeister, Christian Stauch, der aus Termingründen verhindert war, sprach seine Stellvertreterin, Kerstin Marsand. Sie reflektierte aus der Sicht von drei Generationen über die Bedeutung von Demokratie und den Wert der Vielfalt.
Umrahmt und moderiert wurde alles von Sarah Neumeyer, der Vorsitzenden des SPD Ortsvereins.
Es war eine gute Gemeinschaft. Woltersdorfer und auch BürgerInnen der umliegenden Gemeinden haben die Gelegenheit genutzt, um ihre Position gegen Ausgrenzung und gegen die populistischen und gefährliche Hetzte der Rechtsnationalen deutlich zu machen.
Die Trommelgruppe half dabei, dass sich die sonst etwas stille Mehrheit Gerhör verschafft hat. Danke an alle!